Sportwelt

Gossau

An zwei Standorten plant Gossau bis ungefähr 2030 neue Sport- und Freizeitanlagen.

DAS PROJEKT

Sportwelt Gossau

Verschiedene Gossauer Sportanlagen sind veraltet und müssen erneuert werden. Gemäss Gemeindesportanlagen-Konzept GESAK sind eine zusätzliche Sporthalle und eine neue Tribüne am Sportplatz nötig.

Die Stimmbürgerschaft hat sich 2013 klar für ein neues Hallenbad im Gebiet Buechenwald ausgesprochen.

Der Masterplan Sportanlagen zeigt auf, welche Sportanlagen in den Gebieten Buechenwald und Rosenau erstellt werden sollen. Diese Anlagen sollen in drei Baumodulen umgesetzt werden.

BUECHENWALDROSENAUGRUNDLAGEN

BUECHENWALD

Das Gebiet Buechenwald ist optimal an den Bahn- und Busverkehr angebunden. Damit ist es bestens geeignet für Sportanlagen mit hohem Publikumsaufkommen.

ROSENAU

GRUNDLAGEN

Mit dem Gemeindesportanlagen-Konzept GESAK wurde 2012 der Bedarf an Sportanlagen in Gossau ermittelt. Dabei hat sich gezeigt, dass zusätzlich zu den bestehenden Anlagen eine weitere Sporthalle und eine neue Tribüne am Sportplatz nötig sind.

In einer Grundsatzabstimmung hat sich die Stimmbürgerschaft im Jahr 2013 klar für ein neues Hallenbad im Gebiet Buechenwald ausgesprochen.

Der Masterplan Sportanlagen von 2015 mit der Überarbeitung von 2016 zeigt auf, welche Sportanlagen in den Gebieten Buechenwald und Rosenau erstellt werden sollen.

Mit dem Gemeindesportanlagen-Konzept (GESAK) wurden 2012 das Angebot und der Zustand der Sportanlagen erhoben sowie die Bedürfnisse bezüglich Sportinfrastruktur der Stadt Gossau untersucht. Die Abklärungen haben gezeigt:

  • bei verschiedenen Sportanlagen besteht kurz- bis mittelfristig teilweise erheblicher Erneuerungsbedarf (insbesondere beim Hallenbad Rosenau sowie bei Tribüne und Kunstrasenplatz Buechenwald)
  • der Schulsport benötigt keine weiteren Anlagen; allerdings ermöglichen zusätzliche Anlagen eine Ausweitung des Schulsport-Angebots
  • für den Vereinssport besteht ein Bedarf an zusätzlichen Anlagen.

Download: GESAK-Bericht vom 10.10.2012

Gossau soll weiterhin ein Hallenbad haben. Dafür haben sich in einer Grundsatzabstimmung im November 2013 knapp 80 Prozent der Stimmenden dafür ausgesprochen. Und 60 Prozent ziehen einen Neubau im Gebiet Buechenwald der Sanierung des Hallenbades Rosenau vor.

Download: Vorlage Grundsatzabstimmung 2013

Der Masterplan Sportanlagen Buechenwald und Rosenau (2016) basiert auf dem GESAK. Er zeigt auf, welche Sportanlagen in den beiden Schwerpunkt-Arealen Platz finden und wie sie städtebaulich angeordnet werden können. Ebenso sind die Aussen- und Freiräume sowie die Erschliessung bearbeitet.

  • Im Gebiet Buechenwald mit seiner ausgezeichneten ÖV-Anbindung werden die Anlagen mit hohem Publikumsaufkommen realisiert. Dazu gehören das neue Hallenbad mit dem Freibad, fünf Fussballplätze – einer davon mit Tribüne – und eine neue Mehrfach-Turnhalle.
  • Im Gebiet Rosenau mit den Schwerpunkten Schulsport und Trainingsbetrieb ist es unter einer anderem eine Mehrfach-Sporthalle, an Stelle des Hallenbads mit der Doppelturnhalle.

Download : Bericht “Vertiefung Masterplan” vom 13.09.2016

AKTUELLES

MEINUNGEN

MEILENSTEINE

Eine Volksinitiative verlangt die Projektierung einer Mehrfach-Sporthalle in Gossau. Das Begehren wurde im Zusammenhang mit GESAK und Masterplan sistiert.

2011

Gemäss dem Gemeindesportanlagen-Konzept (GESAK) von 2012 besteht bei verschiedenen Sportanlagen kurz- bis mittelfristig teils erheblicher Erneuerungsbedarf (Hallenbad Rosenau, Tribüne und Kunstrasenplatz Buechenwald). Der Vereinssport hat Bedarf an einer Anlage. Diese ermöglicht auch eine Ausweitung des Schulsport-Angebots.

mehr zu GESAK

2012

Am 24. November 2013 hat sich die Stimmbürgerschaft mit einer 80-Prozent-Mehrheit entschieden, dass Gossau ein Hallenbad benötigt. Eine Mehrheit von 60 Prozent favorisierte ein neues Hallenbad im Gebiet Buechenwald.

2013

Der Masterplan zeigt die räumliche und städtebauliche Anordnung der Sportanlagen in den Gebieten Buechenwald und Rosenau. Für die Umsetzung des Plans hat das Parlament seit 2016 verschiedene Kredite für Projektierungen gesprochen.

mehr zum Masterplan

2016

Das neue Hallenbad Buechenwald ist das zentrale Vorhaben im Baumodul “Buechenwald 1”. Mit einem Projektwettbewerb wurde das Projekt “Mako” eines Churer Architekten zur Weiterbearbeitung bestimmt. Im Dezember 2019 hat das Stadtparlament den Projektierungskredit erteilt.

2019

Das Hauptspielfeld wird nach Osten verlegt und erhält eine neue Tribüne. Aus einem Wettbewerb mit 62 Entwürfen wurde das Projekt “Hegi” eines St. Galler Architekten zur Weiterbearbeitung bestimmt.

2019

Eine Mehrheit der Stimmbürgerschaft bestätigt im Juni 2020 das Nein des Stadtparlamentes zur Planung eines beheizten Aussenbeckens für das neue Hallenbad Buechenwald.

2020

Mit dem Baukredit für das Baumodul “Buechenwald 1” wird der Startschuss für die Erstellung der Sportwelt Gossau gegeben. Über den Kredit entscheiden das Parlament und abschliessend die Stimmbürgerschaft an der Urne.

2022

Im Gebiet Buechenwald werden das neue Hallenbad, die Fussballplätze mit Tribüne, die Leichtathletikanlagen und der Allgemeinplatz erstellt.

2023

Im Sommer 2024 sind das neue Hauptspielfeld mit Tribüne und ein weiterer Kunstrasenplatz spielbereit. Anschliessend werden die Naturrasenplätze erstellt.

2024

Die Stimmbürgerschaft entscheidet an der Urne über Baukredit für das Modul "Buechenwald 2".  In diesem ist eine weitere Dreifachsporthalle vorgesehen. Diese könnte Trainings- und Wettkampfräume für Judo enthalten. Noch offen ist, ob auch Anlagen für Sportschützen zum Raumprogramm gehören.

2024

Ende 2025 sind die Bauarbeiten am Modul 1 abgeschlossen und das Hallenbad kann in Betrieb genommen werden.

2025

Im Gebiet Buechenwald wird eine weitere Dreifach-Sporthalle realisiert, möglicherweise mit Anlagen für den Judo-Sport und für Sportschützen.

2026

Urnenabstimmung über den Baukredit für das Modul Rosenau. Das Modul umfasst den Ersatz des Hallenbades mit Doppelturnhalle durch eine Mehrfach-Sporthalle. Ebenfalls vorgesehen sind eine Leichtathletikanlagen und ein Rasenspielfeld.

2026

FAQ

Wird die «Sportwelt Gossau» auf einmal erstellt?

Die «Sportwelt Gossau» wird in drei Baumodulen erstellt. Das Modul «Buechenwald 1» umfasst das Hallenbad, vier Fussballplätze mit der neuen Tribüne, Leichtathletikanlagen, den Allgemeinplatz und verschiedene Erschliessungen.

55 Millionen Franken für das erste Modul der «Sportwelt Gossau» sind viel Geld. Was für einen Gegenwert erhalten die Gossauerinnen und Gossauer?

Fünfundfünfzig Millionen sind tatsächlich ein grosser Betrag. Das erste Baumodul ist mit Abstand das grösste. Mit dem Hallenbad, den vier Fussballplätzen mit der neuen Tribüne, den Leichtathletikanlagen und verschiedenen Wegen, Strassen und Plätzen umfasst es eine Vielzahl an Bauten und Anlagen.
Das Hallenbad Rosenau, die Tribüne am Hauptspielfeld und die Kunstrasenplätze Buechenwald sind sanierungsbedürftig. In diese Anlagen müsste die Stadt also ohnehin Geld investieren.

Kann die Stadt Gossau 55 Millionen Franken finanzieren?

Das klare Ergebnis der Grundsatzabstimmung vom 24. November 2013 haben Parteien und Stadtparlament zum Anlass genommen, Rechnungsüberschüsse teilweise in die Vorfinanzierung von Sport-Infrastrukturanlagen einzulegen. Ende 2020 weist diese 30 Millionen Franken auf, die für das Modul 1 eingesetzt werden können. Durch die massgeblichen Investitionen wird die Verschuldung des Stadthaushaltes ansteigen. Dennoch geht der Stadtrat aus heutiger Sicht davon aus, dass Modul 1 der Sportwelt keine Erhöhung des Steuerfusses erfordert.

Mit den Sportstandorten wird das Verkehrsaufkommen auf den Quartierstrassen steigen. Was wird die Stadt unternehmen?

Auf Seminarstrasse und Sportstrasse besteht bei intensiver Nutzung der Sportanlagen schon heute eine hohe Verkehrsbelastung, insbesondere durch den Suchverkehr nach freien Parkplätzen. Die Sportanlagen im Buechenwald sind hervorragend an den öffentlichen Verkehr angebunden. Trotzdem werden Sportler und Besucher auch künftig mit Motorfahrzeugen anreisen. Deshalb prüft das städtische Tiefbauamt ein Parkleitsystem.

Auch beim Hallenbad Rosenau führen Verkehr und Parkierung regelmässig zu Problemen. Hier sollte sich die Situation entschärfen, wenn das neue Hallenbad Buechenwald in Betrieb ist.

Muss die Nachbarschaft der Anlagen Buechenwald starke Lärmimmissionen befürchten?

Die neue Fussballtribüne wird weiter östlich und hinter der Sporthalle Buechenwald erstellt. Dadurch werden die Lärmimmissionen vom Fussballplatz tendenziell abnehmen. Von den neuen Aussenräumen sind je nach Nutzungsintensität gewisse Lärmimmissionen möglich. Diese sind aber sicher geringer als vom heutigen Fussballplatz.

Wieso gibt die Stadt so viel Geld aus nur für die Sportvereine?

“Sportwelt Gossau” dient der ganzen Bevölkerung. Hallenbad und Freibad sind Freizeitanlagen für sämtliche Generationen und dient weit mehr als nur dem Sport. Auch die geplanten Spiel- und Betätigungsmöglichkeiten auf den neuen Aussenflächen können von der ganzen Bevölkerung genutzt werden.

Sind für die Sportvereinigung während der Realisierung Provisorien geplant?

Allfällige Provisorien werden im Zusammenhang mit der Projektierung geplant.

Wird bei den Sportanlagen mit St. Gallen und anderen Nachbargemeinden zusammengearbeitet?

Diese Zusammenarbeit wird auf verschiedenen Ebenen seit Jahren gepflegt. Mit dem GESAK wurde festgelegt, welche Sportanlagen in Gossau realisiert werden sollen und wofür regionale Lösungen favorisiert sind.
Mit Modul 1 der Sportwelt decken wir einzig Bedarf von Gossau. Das Hallenbad hat grosse Bedeutung für den schulischen Schwimmunterricht, weshalb eine regionale Lösung verworfen wurde. Solche machen vor allem Sinn im Leistungssport und bei Sportanlagen, die einzig von einer bestimmten Sportart genutzt werden können.

MEDIEN

Flyer 1 gibt einen Überblick über das Projekt Sportwelt – Download

Flyer 2 stellt das neue Fussball-Hauptspielfeld mit der Tribüne in den Mittelpunkt – Download

Flyer 3 begleitet ein Ehepaar beim Spaziergang durch die neue Sportwelt Buechenwald – Download

Publireportage vom 7.  Juli 2021 – Download

Architekt Christoph Giger über die neue Tribüne

Landschaftsplaner Maurus Schifferle über die Begegnungsräume für die Bevölkerung.